Arbeits- und Sozialrechtsschutz

Häufig gestellte Fragen zum ver.di-Rechtsschutz

Arbeits- und Soazilrechtsschutz

Häufig gestellte Fragen zum ver.di-Rechtsschutz

  • Für welche Rechtsstreitigkeiten gibt es Rechtsschutz?

    Insbesondere: Für Rechtstreitigkeiten im Arbeitsrecht, im Beamten- und Verwaltungsrecht, im Sozialrecht und wegen selbständiger Erwerbstätigkeit.

  • Wer bekommt Rechtsschutz?

    ver.di-Mitglieder, in besonderen Ausnahmefällen Hinterbliebene und Familienangehörige.

  • Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

    • Satzungsgemäße Beitragszahlung,
    • Es müssen hinreichende Erfolgsaussichten gegeben sein,
    • Der Rechtsschutzantrag wurde durch ver.di genehmigt.
  • Ab wann gibt es Rechtsschutz?

    • Rechtsberatung sofort nach Eintritt,
    • Rechtsvertretung und Kostenübernahme drei Monate nach Beginn der Mitgliedschaft.

    Streitigkeiten, die den Zeitraum vor Beginn der Mitgliedschaft betreffen, sind vom Rechtsschutz ausgeschlossen.

  • Wer vertritt mich vor Gericht?

    Rechtssekretär/innen der ver.di oder der DGB Rechtsschutz GmbH. Es handelt sich um juristisch hochspezialisierte Fachleute mit einschlägiger Ausbildung und Berufserfahrung.

    Soweit es bei bestimmten Gerichtszweigen und Verfahren aus gesetzlichen Gründen zwingend erforderlich ist, werden ausnahmsweise Rechtsanwält/innen durch ver.di beauftragt.

  • Wann muss ich einen Rechtsschutzantrag stellen?

    Unbedingt vor Einleitung eines Verfahrens. Der Rechtsschutzantrag muss für jedes Verfahren und für jede Instanz gesondert gestellt werden.

  • Welche Mitwirkungspflichten habe ich?

    • Ich muss meine Prozessvertreter/innen vollständig und wahrheitsgemäß überden Sachverhalt informieren, alle wichtigen Dokumente vorlegen und die Vollmacht unterzeichnen.
    • Den Auflagen und Weisungen, die den Rechtsstreit betreffen, ist Folge zu leisten.
    • Ich darf ohne Zustimmung weder mit der Gegenseite verhandeln noch eigenmächtig eine/n weitere/n Prozessvertreter/in beauftragen oder Prozesshandlungen vornehmen.
  • Welche Kosten können übernommen werden?

    Grundsätzlich werden Kosten nur übernommen, wenn vor Beginn eines Verfahrens Rechtsschutz beantragt und durch ver.di genehmigt wurde.

    Übernommen werden können

    • anfallende Gerichtskosten,
    • angefallene Anwaltskosten der Gegenseite
    • ausnahmsweise eigene Anwaltskosten, sofern hierfür eine vorherige Zusage durch ver.di gegeben wurde.

    Nicht übernommen werden Sicherheitsleistungen, Reisekosten des Mitgliedes, verhängte Geldbußen, Geld- und Ordnungsstrafen.