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Führungswechsel im ver.di Bezirk

Führungswechsel im ver.di Bezirk

12.12.2019

Im Bezirk Mittleres Ruhrgebiet der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gibt es einen Führungswechsel. Der Bezirksvorstand der Gewerkschaft hat Bernd Dreisbusch einstimmig als neuen Geschäftsführer vorgeschlagen, bestätigt wurde dies vom ver.di-Bundesvorstand.

Nach mehr als 10 Jahren an der Spitze von ver.di in Bochum geht Gudrun Müller (63) in den wohlverdienten Ruhestand. Sie hatte 2018 auch die Verantwortung für den neuen Bezirk Mittleres Ruhrgebiet übernommen, zu dem Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Bottrop und der Kreis Recklinghausen gehören. Diese Fusion ist erfolgreich abgeschlossen. "Das war ein Kraftakt, der sich gelohnt hat. Mit fast 55.000 Mitgliedern sind wir in NRW einer der größten Bezirke und für Arbeitskämpfe gut gerüstet", zieht Gudrun Müller Bilanz.

Nachfolger Bernd Dreisbusch war vor der Fusion Geschäftsführer des ver.di-Bezirks in Recklinghausen und dann stellvertretender Geschäftsführer im neuen Bezirk. Er weiß, was in den nächsten Monaten auf ver.di zu kommt, denn die Vorbereitung der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst hat bereits begonnen. ver.di wird mit den Beschäftigten in den Rathäusern, Stadtwerken, im Nahverkehr, Sozial- und Erziehungsdienst und vielen anderen Bereichen um bessere Bezahlung und Arbeitszeiten kämpfen.

„Eine schlagkräftige Tarifpolitik erfordert eine hohe Basisbeteiligung“, weiß Dreisbusch. „Deshalb müssen wir in den Betrieben präsent sein und deutlich machen, dass gewerkschaftliches Engagement nicht nur mehr Lohn erkämpft, sondern in vielen Bereichen die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten verbessert. Ich werde mich aber auch dafür einsetzen, dass das gesellschaftliche Engagement von ver.di vor Ort auf diesem hohen Niveau fortgesetzt wird und wir uns auf allen politischen Ebenen mit unserer Stärke einbringen. Wir werden auch in Zukunft klar Position beziehen gegen rechtsextreme, rechtspopulistische und faschistische Strömungen. Eine wichtige Aufgabe wird außerdem sein, auch außerhalb der Gewerkschaften ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass durch die Tarifflucht von immer mehr Unternehmen den Sozial- und Krankenkassen und der öffentlichen Hand gigantische Beträge entzogen werden“.

Gemeinsam mit der stellv. Geschäftsführerin Martina Steinwerth bildet Bernd Dreisbusch die Bezirksgeschäftsführung. Der ver.di-Bezirk Mittleres Ruhrgebiet ist regional aufgestellt und in Recklinghausen, Gelsenkirchen, Herne und Bochum mit Geschäftsstellen vertreten.  

Pressekontakt

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Bernd Dreisbusch
Geschäftsführer

ver.di Bezirk Mittleres Ruhrgebiet
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